„Pro­jekt-News“

bei der Com­pe­tenz­Fac­to­ry aus der Maß­nah­me MUT.

Trenn­wän­de für das Alten­pfle­ge­heim Hil­le (Dia­ko­nie Stif­tung Salem)

v.l.n.r. S. Tode (MA Com­pe­tenz­Fac­to­ry gGmBH), K. Dors­te-Wes­ter­mann (Haus­wirt­schaf­te­rin), M. All­brink (MA Com­pe­tenz­Fac­to­ry gGmBH), L. Horst­mann (Bewoh­ne­rin), R. Schüt­te (Pfle­ge­rin), C. Emmer-Fun­ke (Ein­rich­tungs­lei­te­rin)

Die Maß­nah­me MUT: Moti­va­ti­on – Unter­stüt­zung – Trai­ning der Com­pe­tenz­Fac­to­ry gGmbH Min­den, ist eine Akti­vie­rungs­maß­nah­me, geför­dert durch das Amt pro­Ar­beit Job­cen­ter Min­den-Lüb­be­cke. Die­se rich­tet sich an lang­zeit­ar­beits­lo­se Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen, denen ein (Neu)-Zugang auf den regio­na­len Arbeits­markt ermög­licht wer­den soll.

Einen roten Faden im Maß­nah­me Ver­lauf, bil­det dabei das Pro­jekt Sozi­al­werk­statt, in dem die Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit bekom­men sich in unter­schied­li­chen Gewer­ken wie Far­be, Holz oder Metall zu erpro­ben. Die Teil­neh­mer bekom­men dabei die Mög­lich­keit, altes Wis­sen zu reak­ti­vie­ren oder neue Inter­es­sen zu ent­de­cken. Hier­bei wird eine gemein­nüt­zi­ge Ein­rich­tung mit etwas unter­stützt, was die Teil­neh­mer des Lehr­gangs mög­lichst eigen­stän­dig erar­bei­tet haben.

Aktu­ell wur­de von den Teil­neh­mern das Alten­pfle­ge­heim Hil­le der Dia­ko­nie Stif­tung Salem gGmbH als Emp­fän­ger die­ses Pro­jek­tes aus­ge­wählt. In Abspra­che mit der Heim­lei­tung Frau Emmer-Fun­ke, kris­tal­li­sier­te sich als Pro­jekt­idee die Fer­ti­gung von Trenn­wän­den für den gro­ßen Auf­ent­halts­raum im Haus 3 der Ein­rich­tung her­aus. Die­se sol­len den Bewoh­nern und ihren Ange­hö­ri­gen die Mög­lich­keit bie­ten, sich in einen abge­trenn­ten Bereich zurück zie­hen zu kön­nen. Heim­lei­tung und Teil­neh­mer ent­wi­ckel­ten gemein­sam ein platz­spa­ren­des, modu­la­res Kon­zept, das sich optisch gut in die behag­li­che Atmo­sphä­re des Gemein­schafts-rau­mes ein­fügt.

Um die­ses Pro­jekt trotz einer rela­tiv gerin­gen Grup­pen­grö­ße bewäl­ti­gen zu kön­nen, ent­schie­den wir uns, han­dels­üb­li­che Rega­le durch von uns selbst maß­ge­schnei­der­te Anbau­tei­le zu modi­fi­zie­ren, um unser gemein­sa­mes Kon­zept opti­mal umzu­set­zen. Dabei brach­ten sich die Teil­neh­mer mit ihren Ide­en und Fähig­kei­ten ein, um etwas ganz Eige­nes dar­aus zu machen und auch für sich selbst eine gute Erfah­rung aus dem Pro­jekt mit­zu­neh­men.

Ende März wur­den nun die Ergeb­nis­se des Pro­jek­tes an Frau Fun­ke (Heim­lei­tung) und ihr Team über­ge­ben. Durch den hand­werk­li­chen Ein­satz der Teil­neh­mer ent­stan­den vier ver­schieb­ba­re Trenn­wand-Modu­le, die auf ihre dop­pel­te Brei­te erwei­tert und so ein­zeln oder in Kom­bi­na­ti­on viel­sei­tig ver­wen­det wer­den kön­nen.

Als Dan­ke­schön wur­den die Mit­wir­ken­den zu einem lecke­ren Früh­stücks­snack und Kaf­fee ein­ge­la­den und konn­ten die Trenn­wän­de zu aller Zufrie­den­heit der Ein­rich­tung über­las­sen.

Ein­zel­mo­dul

ein­zel­nes Fach­ele­ment

Mög­lich­kei­ten der Ver­ket­tung